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Spielsuchtprävention: hier finden Sie Hilfe

Diese Sucht kann verschiedene Stadien durchlaufen, von einem anfänglichen Interesse bis hin zu einem pathologischen Zustand, der das Leben https://playfinaofficial.de/ beeinträchtigt. Menschen mit einer Glücksspielsucht verspüren ein starkes Verlangen nach Glücksspielen, bei denen sie Geld oder Wertgegenstände als Einsatz verwenden. Sie können mit dem Glücksspiel nicht aufhören, selbst wenn sie hohe finanzielle Verluste erleiden, sich verschulden und durch ihr Verhalten ihre Familie, ihre Partnerschaft oder ihren Beruf gefährden. In Schulen gibt es gleich eine ganze Palette von Möglichkeiten zur Suchtprävention. Ihre Erfahrungsberichte bewirken oft mehr als jegliche theoretische Beschäftigung mit dem Thema.

Nehmen Schulden und Einsamkeit gravierende Ausmaße an, kann es auch zu Suizidgedanken und Suizidversuchen kommen. Zwanzig Prozent aller Spielsüchtigen haben bereits einmal darüber nachgedacht, sich das Leben zu nehmen, fünf Prozent haben einen Suizidversuch unternommen, zeigt eine Studie der britischen Glücksspielbehörde. Das pathologische Glücksspiel ist die Suchterkrankung mit der höchsten Suizidrate. Manche Spielsüchtige berichten, dass sie beim Spielen eine enorme Ruhe empfinden (trotz der lauten Geräuschkulisse), sie sind total auf das Spiel konzentriert und können dabei Alltagsprobleme ausblenden. Sie spüren in der Zeit keine negativen Gefühle wie Angst, Kummer oder Traurigkeit mehr, es ist wie eine Art Betäubung.

Magen-Darm-Probleme sind bei spielsüchtigen Menschen ebenfalls häufig. Stress und ungesunde Lebensgewohnheiten wie unregelmäßige Mahlzeiten und unzureichende Flüssigkeitszufuhr können zu Verdauungsstörungen, Magenschmerzen, Übelkeit und in einigen Fällen zu Magengeschwüren führen. -sport-geniessen.de thematisiert den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol im Sportverein und das Vorbildverhalten der erwachsenen Vereinsmitglieder. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit hat dazu mit führenden und mitgliederstarken Sportverbänden ein Aktionsbündnis geschlossen und ruft Sportvereine zum Mitmachen auf.

Ein Mangel an sozialen Kontakten und Interaktionen mit Gleichaltrigen kann Spielsucht fördern. Manchmal hat auch ein Elternteil bereits exzessiv gespielt und dem Kind die Sucht vorgelebt. Eine Therapie kann helfen, sich vom Handeln des Elternteils zu distanzieren und einen anderen Lebensweg einzuschlagen. Dafür ist es jedoch wichtig, diese möglichst frühzeitig zu beginnen.

Sie können zu Angstzuständen, Depressionen und sozialen Isolationen führen. Präventive Maßnahmen tragen dazu bei, das emotionale Gleichgewicht zu fördern und den Menschen dabei zu helfen, gesunde Bewältigungsmechanismen zu entwickeln. Verluste führen dazu, dass man «es noch einmal versuchen» will, denn man hofft, beim nächsten Mal das Geld wieder reinzuholen. Wenn jemand häufig spielt oder wettet, kommt es wie bei einer Drogenabhängigkeit zu Veränderungen im Belohnungszentrum des Gehirns. Die Entwicklung von Spielsucht durchläuft verschiedene Stadien, die sich oft schleichend entwickeln und von Anfangsstadium bis zum Suchtstadium reichen.

Je früher es gelingt, Kinder und Jugendliche mit Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung zu erreichen, desto wahrscheinlicher ist es, dass ein problematisches Konsumverhalten verhindert werden kann. Keine andere Sucht ist so stark mit vehementen Schulden verbunden wie die Glücksspielsucht. Daher sollten auch die Angehörigen eines Spielsüchtigen eine Schuldnerberatung aufsuchen. Diese kann einen Rückzahlungsplan mit den Betroffenen anfertigen und mit den Gläubigern sprechen, um etwa eine mehrjährige Ratenzahlung für die Rückzahlung des geschuldeten Geldes zu vereinbaren.

  • Durch unsere Seminare für Führungskräfte, Ausbilder und Auszubildende können wir sensibilisieren, Bildung schaffen und etwas in den Köpfen unserer Teilnehmer bewegen.
  • Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet ein „Check dein Spiel“-Präventionsprogramm auf -dein-spiel.de an, um Menschen für die Risiken zu sensibilisieren und der Entstehung einer Glücksspielsucht vorzubeugen.
  • Von ihr spricht man, wenn der Betroffene ein krankhaftes, übermäßiges oder zwanghaftes Verhalten aufweist und/oder einen zwanghaften, übermäßigen und krankhaften Gebrauch von Substanzen macht.
  • Eine klare Zielsetzung, Regelmäßigkeit und Verlässlichkeit sowie geeignete Räumlichkeiten sind die Voraussetzungen für eine funktionierende Selbsthilfegruppe.

Dabei vernachlässigen sie häufig ihre Familie, ihren Beruf und das soziale Umfeld. Die Spielsucht entsteht in zahlreichen Fällen jedoch nicht erst im Erwachsenenalter. Das können zum Beispiel negative, traumatische Erfahrungen sein, die die betreffende Person in der Kindheit gemacht hat.

Wo findet man Hilfe und weitere Informationen?

Man verspürt dann ein starkes Verlangen mehr zu spielen/wetten und kann es nicht mehr kontrollieren. Das führt auf die Dauer zu grossen finanziellen, emotionalen und sozialen Problemen. In der Zusammenfassung ist es wichtig anzuerkennen, dass Spielsucht eine ernsthafte Erkrankung ist, die nicht nur den Betroffenen, sondern auch deren Familien stark belasten kann. Die Anfälligkeit für Spielsucht kann durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden, darunter genetische Veranlagung und Umweltfaktoren.

Finanzielle und soziale Folgen

Gesetzliche Regulierungen sind ein weiterer wichtiger Faktor bei der Prävention von Spielsucht. Diese Regulierungen können beispielsweise den Zugang zu Glücksspielautomaten einschränken oder den Einsatz von Kreditkarten beim Glücksspiel verbieten. Auch die Werbung für Glücksspiel kann durch Gesetze eingeschränkt werden.

Die Internetseite -info.de richtet sich primär an die Zielgruppe der Erwachsenen und bietet ein breites Informationsspektrum rund um das Thema «Rauchen/Nichtrauchen». Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in den Datenschutzhinweisen. Langfristig reduziert Suchtprävention die Häufigkeit von Suchterkrankungen, senkt die Gesundheitskosten und verbessert das soziale und berufliche Wohlbefinden der Betroffenen. Frühinterventionen setzen an, bevor sich eine Abhängigkeit manifestiert. Diese Programme zielen darauf ab, gefährdete Personen zu identifizieren und ihnen frühzeitig Unterstützung zu bieten. Hierzu gehören Beratung, Mentoring und individuelle Therapieangebote.

Es können negative Folgeerscheinungen entstehen, zum Beispiel Verschuldung, Beziehungsprobleme sowie berufliche Schwierigkeiten. Es können zusätzlich weitere Abhängigkeiten auftreten, etwa von Alkohol. Obwohl Glücksspiel erst ab 18 Jahren erlaubt ist, zeigen etwa 0,3 bis 3,0 Prozent der Jugendlichen unter 18 Jahren ein problematisches Glücksspielverhalten. So sind etwa Geldspielautomaten nicht nur in zugangsbeschränkten Spielhallen zu finden, sondern häufig auch in frei zugänglichen Gaststätten oder anderen Unterhaltungseinrichtungen.

Wenn Kinder oder Jugendliche in digitale Spielwelten eintauchen, vergessen sie leicht die Zeit. Die Angst vor Computerspielsucht bricht sich dann bei den Eltern schnell Bahn, ist aber oft unbegründet. Dennoch sollten Sie Ihre Kinder nicht allzu sorglos in ihrer Mediennutzung gewähren lassen. Wie so oft ist es auch beim Thema Computerspiele besser und einfacher vorzubeugen, als bei verfestigtem Suchtverhalten die Hilfe von Kinder- und Jugendtherapeuten und -therapeutinnen in Anspruch nehmen zu müssen.

Der Spielsüchtige hat keine Kontrolle mehr über sein Verhalten, wenn er mit einem Spiel angefangen hat, setzt er zum Beispiel beim Glücksspiel sein gesamtes verfügbares Geld ein. Macht er einen Gewinn, verspielt er diesen sofort wieder, auch wenn er schon längst Zehntausende oder Hundertausende Euro Schulden hat. Menschen, die süchtig nach Computer- oder Videospielen sind, verlieren dann völlig das Zeitgefühl und spielen zum Teil bis zur Erschöpfung.

-dein-spiel.de bietet Betroffenen, Angehörigen und Interessierten Informationen rund um das Themenfeld Glücksspiel und Glücksspielsucht. Wer an Glücksspielen teilnimmt und sich fragt, ob mit seiner Spielweise (noch) alles in Ordnung ist, kann sich darüber hinaus hier selber testen. Der Selbsttest zum eigenen Spielverhalten gibt online individualisierte Rückmeldung und Empfehlungen. In der Rubrik Beratung & Hilfe finden Sie unter Onlineberatung ein interaktives Online-Beratungsprogramm, um mit professioneller Hilfe das Glücksspielen aufzugeben.

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